Freitag, 2. Dezember 2016

ta|tü|ta|ta

Der Dezember ist ja irgendwie DER Geschenkemonat schlechthin. Der Nikolaus füllt die Stiefel, die Bescherung dehnt sich über mehrere Tage aus und selbst die Adventskalenderinhalte erinnern dieser Tage ja an immer mehr an kleine (oder größere) Geschenke.
Und dann gibt es da auch noch kleine Menschen, die ihren Geburtstag in der Adventszeit feiern. Eine gute Gelegenheit den Kreis der Benähten zu erweitern und dabei, wie man so schön sagt, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, hehe. Der kleine Sohn einer lieben Freundin ist zwei Jahre alt geworden und als Geschenk gab es ein Feuerwehrset.



Die Mama war begeistert, der Sohn während des Auspackens etwas abgelenkt, da im Hintergrund eines der Gastkinder anfing, seine neue Ukulele auszuprobieren, und ein anderes sich am neuen Müllauto zu schaffen machte. Ach kleiner Mann! Wenn du wüsstest, was da in den nächsten Wochen noch an Geschenken auf dich zukommt... Ich bin froh, dass deine Mama und ich uns da einig waren, dass wir dir nicht das zweiundzwanzigste Spielzeug schenken müssen. 

Genäht habe ich mal wieder einen Mamahoch2 Schnitt - den Autumn Rockers. Dazu gab es erstmalig die Chris-Beanie von Rockerbuben, auch ein Freebook, das ich vor allem wegen der coolen Teilung toll finde. 





Außerdem mag ich Wendemützen sehr gern - nirgendwo störende Nähte, die drücken und lustige Abdrücke auf der Stirn des Trägers hinterlassen können. Und: einfach die Mütze wenden und das ganze Outfit erscheint auf den Kopf gestellt, hehe.



Tragebilder gibt es mangels passender Models daheim im Übergrößenlook an meinem Minimodel - nur für die Beanie, alles andere wäre dann doch etwas albern. ;)



Schnitte: Freebook Autumn Rockers von Mamahoch2 und Freebook Chris-Beanie von Rockerbuben

genähte Größen: 92 sowie 52

Stoffe: Motiv- und Unisweat sowie Bündchen vom Stoffmarkt



Samstag, 12. November 2016

Ka|pu|ze, die

Wer anfängt Kindersachen zu nähen, kommt an den Mädels von Mamahoch2 kaum vorbei. Wie? Kostenlose Schnittmuster? Für Hosen, Mützen, Oberteile und und und? Tutorials und Nähgrundlagen auch noch? Waaahnsinn!

Was ich damit sagen will, ist: DANKE! 
Dank euch und der super Video-Erklärung ist eines meiner ersten Stücke ein Hoodie geworden. Und gelungen. 




Ich mag dabei die Kombination der klaren Farben ohne zu viel Schnickschnack. Damit lässt sich der Hoodie super vielseitig kombinieren.





Und so hat uns der Hoodie super durch den letzten Frühling (und auch den aktuellen Herbst) begleitet, gemeinsam mit den "Frühlingsschuhen". Haha, eine meiner liebsten Sohn-Wortschöpfungen. Logisch geschlussfolgert, dass diejenigen Schuhe, die die Winterschuhe ablösen, so heißen MÜSSEN, oder? ;)
Damals waren sie noch ganz schön reichlich, so dass sie uns auch jetzt im Herbst noch gute Dienste leisten. Dank GORE-TEX® bleiben die Kinderfüße auch bei Pfützenwetter schön trocken und warm. Absolut lohnende Investition! 
Wo wir sie gekauft haben, soll hier auch nicht unerwähnt bleiben. Und ich schreibe das jetzt nicht, weil ich dafür irgend etwas bekomme, sondern weil ich ehrlich dankbar bin, eine Adresse gefunden zu haben, bei der ich guten Gewissens Schuhe für meine Kinder kaufen kann, die etwas mehr kosten. Die tolle Beratung und die Zeit, die sich die Mitarbeiter für jeden kleinen Kunden nehmen, sind mir den Preis absolut wert. Ich weiß: die Schuhe passen WIRKLICH. Also hiermit vielen Dank an das Team von boys&girls Kinderschuhe!




genähte Größe: 98

Stoffe: Uni-Sweat und Sternen-Jersey vom Nähcafé Malu, Bündchen vom Nähstübchen Emily

Schuhe: Primigi CUBIT-F GTX® SURROUND®, gekauft bei boys&girls Kinderschuhe

Linked: made4boys, kiddikram

Mittwoch, 2. November 2016

Herbst|wind, der

Nachdem sich der Sommer im September so herzlich verabschiedete, hat der Herbst das Wetter inzwischen voll im Griff. Auch der Winter schickt schon den ein oder anderen Gruß - gefrorene Pfützen, die Inbetriebnahme des Eiskratzers und eiskalte Luft"chen".
Zeit also, die Kinderohren vor letzteren in Sicherheit zu bringen. Wie gut, dass der Stoffmarkt gerade mal wieder in der Stadt Halt gemacht hat! Das erste Ergebnis: zwei Mützen für die Jungs. 

Für den Kleinen eine MiniMop nach dem Freebook von aefflynS - to go mit dem Bündchen der Wintervariante *Icy*MiniMop. Der Alpenfleece (erstmals vernäht - yay!) ist linksseitig so kuschelweich, dass er zum Füttern einfach zu schade ist. Stattdessen habe ich das Bündchen quasi so hinterlegt, dass die flauschige Schicht die Ohren gleich noch mit wärmt.



Für den Großen gab es eine Kombination aus der Beanie von Mamahoch2 und des Bündchens der *Icy*Minimop - genauso kombiniert aus farbigem Bündchenstoff und der linken Seite des Alpenfleeces wie für den Kleinen.






Die süßen Zipfel habe ich deshalb für ihn weglassen wollen, weil die Mütze gut unter den Fahrradhelm passen soll. Das ständige Auf-und-Zu-Knoten wollte ich mir ehrlich gesagt gerne sparen ("Jetzt möchte ich Laufrad fahren, jetzt nicht mehr. Ich will den Helm absetzen. Kannst du mal die Knoten reinmachen?" - so ungefähr klang das in meiner Fantasie...). Und außerdem war ich mir nicht ganz sicher, wie die Zipfel ankommen und ob er nicht vielleicht findet, er sei dafür schon zu groß... Aber falsch gedacht! Enttäuscht war er, dass der kleine Bruder eine Zipfelmütze bekommen hat und er nicht. Oh oh, Mama! 
Habe versprochen, demnächst eine solche nachzuliefern und bis dahin lässt er die Helm-Erklärung gelten. Puh! Und unter besagten passt die Kombimütze wirklich super. Warme Ohren, nirgends drückt es - perfekt!




genähte Größen: 44 und 53 

Stoffe: Alpenfleece und Bündchen vom Stoffmarkt

Linked: made4boys



Mittwoch, 26. Oktober 2016

Renn|au|to, das

Rot! Ein wahrer Blickfang im Kinderkleiderschrank! Obwohl mein großer Junge Rot eigentlich ganz gerne mag, tummeln sich dort vor allem blaue, grüne und graue Stücke in allen Schattierungen. Umso froher bin ich, bei meinem ersten selbst genähten Oberteil quasi Mut zur Farbe bewiesen zu haben.



Auch dieses Oberteil entstand im Rahmen des bereits hier erwähnten Kindersachen-Nähkurses. Wobei ich es dort nur begonnen habe... Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass meine Nähgeschwindigkeit anfangs eher als gemächlich zu bezeichnen war... :)
Tatsächlich ist es das erste Kleidungsstück, das an meiner eigenen Nähmaschine fertiggestellt wurde.
Inzwischen ist es dem Großen schon zu klein geworden und wartet im "98er Karton" darauf, dass der kleine Bruder hineinwächst. Hach...


Schnitt und Stoffe: zur Verfügung gestellt vom Nähcafé Malu

genähte Größe: 98 

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Erst|lings|werk, das

Wo fängt man wohl an, wenn man anfängt über das Nähen zu bloggen? Genau! Am Anfang. 

In meinem Fall stand "am Anfang" diese Hose. Entstanden ist sie im örtlichen Nähcafé während des Kindersachen-Nähkurses. Eines schönen Montags im vorletzten Sommer habe ich mich dorthin bewegt. Im Gepäck: Vorfreude gepaart mit Unsicherheit ob meiner kläglichen Näherfahrungen (zwei Dreieckstücher an der alten Nähmaschine meiner Oma). Aber zum Geburtstag hatte es eine Nähmaschine für mich gegeben und die wartete nur darauf endlich in Betrieb genommen zu werden.




Ich weiß noch, dass es gefühlt eeewig gedauert hat, bis die Hose fertig war. Sorgfältigst wurde der Stoff ausgewählt, das Schnittmuster aufgesteckt, die Nahtzugabe mit Kreide markiert und gaaaanz langsam zugeschnitten. Und beim Aneinander heften der Schnittteile habe ich penibelst darauf geachtet, dass sich auch ja alle Streifen treffen - als ob das dem Kind aufgefallen wäre...

Hach ja, inzwischen (wie das klingt - so lange ist das noch gar nicht her!) bin ich da zum Glück etwas fixer geworden. :) 



Vielen Dank nochmals an die Mädels vom Nähcafé Malu - ihr habt das großartig gemacht!


Schnitt und Stoffe: zur Verfügung gestellt vom Nähcafé Malu


genähte Größe: 98 





Freitag, 12. August 2016

Schlaf|beu|tel, der

Überstanden! Die ersten Tage in der neuen Kita liegen hinter uns und die Eingewöhnung läuft viiiiiiel besser als erwartet. Wir gehen mit Riesenschritten dem ersten Mittagsschlaf entgegen. Und damit wird es auch Zeit für neue Rituale. In der alten Kita wurde im Body geschlafen. Oder in voller Montur - so, wie die Kinder gerade wollten. In der neuen sieht das anders aus. Nach dem Mittagessen holt jeder seinen Schlafbeutel und wechselt die Alltagsklamotte gegen den Schlafanzug. Aha! Na dann braucht mein P'chen wohl einen Schlafbeutel. Ein Fall für die Nähmaschine.

Ich nutze die Gelegenheit, endlich mal das Applizieren zu probieren. Schon seit dem letzten Stoffmarkt liegen Vliesofix und Stickvlies in der Schublade und warten auf ihren Einsatz. Los geht's!

Und so sieht das Ergebnis aus:

Schnitt: selbst
Stoffe: Baumwollstoff von IKEA, Wal-Jersey vom Stoffmarkt
Applikation: frei Hand nach dem Stoffmotiv

Freitag, 29. Juli 2016

Ab|schied, der

Es ist Juli. Sommerferien in Sachsen. Eigentlich etwas, das für die Mama eines Zweieinhalbjährigen noch keine große Rolle spielen sollte. Und dennoch: Für uns sind diese Sommerferien und vor allem der baldige Beginn des neuen Schuljahres von Bedeutung. Denn mit Letzterem beginnt für P der neue Alltag in der neuen Kita. Und damit auch die Hoffnung bei uns, dass es ihm dort besser geht, es ihm leichter fällt, er endlich ankommt.

Über Konzeptionen lässt sich lang, sehr lang und ausschweifend diskutieren. Nach eineinhalb Jahren Kita-Erfahrung bleibt bei uns die Erkenntnis: das in den letzten Jahren immer beliebter gewordene offene Konzept passt nicht zu jedem. Nicht zu jeden Kind, nicht zu jedem Elternteil und auch nicht zu jedem Erzieher. Aber noch wichtiger - gerade wenn das Konzept nicht optimal passt - ist die emotionale Wärme und das Engagement derjenigen Personen, denen man sein Kind Tag für Tag anvertraut. 

Und dafür möchte ich mich bedanken. P hilft fleißig mit. Wir backen, dekorieren, topfen um, malen und kleben und P ist stolz wie Bolle, als er seine Abschiedsgeschenke am nächsten Tag verteilt.