Es ist Juli. Sommerferien in Sachsen. Eigentlich etwas, das für die Mama eines Zweieinhalbjährigen noch keine große Rolle spielen sollte. Und dennoch: Für uns sind diese Sommerferien und vor allem der baldige Beginn des neuen Schuljahres von Bedeutung. Denn mit Letzterem beginnt für P der neue Alltag in der neuen Kita. Und damit auch die Hoffnung bei uns, dass es ihm dort besser geht, es ihm leichter fällt, er endlich ankommt.
Über Konzeptionen lässt sich lang, sehr lang und ausschweifend diskutieren. Nach eineinhalb Jahren Kita-Erfahrung bleibt bei uns die Erkenntnis: das in den letzten Jahren immer beliebter gewordene offene Konzept passt nicht zu jedem. Nicht zu jeden Kind, nicht zu jedem Elternteil und auch nicht zu jedem Erzieher. Aber noch wichtiger - gerade wenn das Konzept nicht optimal passt - ist die emotionale Wärme und das Engagement derjenigen Personen, denen man sein Kind Tag für Tag anvertraut.
Und dafür möchte ich mich bedanken. P hilft fleißig mit. Wir backen, dekorieren, topfen um, malen und kleben und P ist stolz wie Bolle, als er seine Abschiedsgeschenke am nächsten Tag verteilt.

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